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Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

[(c): Armin Fischbach]

Am Mittwoch, den 27.01.2021, jährte sich der seit 1996 gesetzlich verankerte Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. An diesem Tag vor 76 Jahren befreiten die alliierten Streitkräfte der damaligen UdSSR die wenigen Überlebenden des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz. Er erinnert an die Opfer eines totalitären Regimes, welches grausam kalkuliert Menschenleben ausradierte und eine beispiellose Kaltblütigkeit an den Tag legte.

Diese Menschen dürfen nicht vergessen werden, weshalb auch die Hansestadt Stendal diesen Gedenktag begeht und unterstützt. Aufgrund der Coronapandemie und den nach wie vor nötigen Kontaktbeschränkungen, konnte die übliche zentrale Gedenkveranstaltung im Rahmen der Aktionswoche „Denken ohne Geländer“ in diesem Jahr leider nicht stattfinden.

Um den Opfern von Gewalt und Verfolgung dennoch in würdiger Art und Weise zu gedenken, haben Oberbürgermeister Klaus Schmotz und der Stadtratsvorsitzende Peter Sobotta den städtischen Friedhof besucht. Am Robert-Dittmann-Gedenkstein legten sie Blumen nieder und hielten für einige Momente stille Andacht.

„Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus und der Hass auf Fremde haben in Stendal keinen Platz. Es ist deshalb unsere Pflicht, uns dem entgegenzustellen, wo auch immer dieses Gift uns begegnet.“ sagt der Stadtratsvorsitzende Peter Sobotta.

Oberbürgermeister Klaus Schmotz stimmt dem umfänglich zu und rief die Bürgerinnen und Bürger auf, den Opfern von Verfolgung und Hass im kleinen Rahmen zu gedenken: „Entzünden sie ein Licht. Halten Sie bewusst für einige Momente inne und denken Sie an die grausamen Schicksale unzähliger Menschen, die Ihr Leben an ein inhumanes Regime verloren.“

Die Erinnerung an den Holocaust ist eine globale gesellschaftliche Aufgabe und darf auch in Krisenzeiten nicht vernachlässigt werden. Die Hansestadt Stendal unterstützt deshalb die Aktionswoche „Denken ohne Geländer“ der Hochschule Magdeburg-Stendal, des Theaters der Altmark und vielen weiteren engagierten Menschen, die sich dieser Aufgabe annehmen.

© Armin Fischbach E-Mail

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