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Neues Hybrid-Saatgutwerk in Stendal

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Oberbürgermeister Klaus Schmotz besichtigte am Dienstag, den 6.10.2020 die Baustelle des neu entstehenden Hybrid-Saatgutwerks. Die Altmarksaaten GmbH besteht seit nunmehr 28 Jahren und zählt fraglos zu den bekanntesten Unternehmen in der Hansestadt Stendal. Mit der neuen Halle und der hochmodernen Aufbereitungstechnik investiert die Firma 9,5 Millionen Euro in diesen Wirtschaftsstandort. „Eine wichtige und richtige Investition in die Zukunft dieser Firma.“ wie Herr Schmotz findet. „Die Altmarksaaten GmbH und ihre Vorgänger gehören zur modernen Geschichte dieser Stadt und mit dem neuen Werk soll das auch noch lange so bleiben.“

Im neuen Werk sollen sogenannte Hybrid-Saaten sortiert und verarbeitet werden. Dabei handelt es sich um neuartige Kreuzungen von genetisch wenig verwandten Arten, die einen Heterosiseffekt hervorbringen. Das so erzeugte Saatgut führt zu einer Steigerung des Ernteertrags um bis zu 30%. Mit einem stärkeren, tief verzweigten Wurzelsystem werden die Pflanzen stärker und sind auch auf klimatischen Extrembelastungen wie Hitze und Trockenheit besser vorbereitet.

Der Horst Brehmer (ehemaliger Geschäftsführer), Aike Schwarz (Geschäftsführer seit 1.1.2020) und Claudia Wolfgram (Vertreterin der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt) führten das Stadtoberhaupt über die Baustelle, wo bis nächstes Jahr die 2500 Quadratmeter große und 17 Meter hohe Halle entstehen soll. Zur Aufbereitung des Hybridsaatguts braucht es spezielle Technik, die zusätzlich angeschafft wird. Besonders beeindruckt zeigte sich der Oberbürgermeister über die Beschreibung eines Farbauslesers, der das schwarze Mutterkorn in den riesigen Mengen der Saaternte erkennen und gezielt herausblasen kann. Es handelt sich um Technik, die nicht einfach in die bestehenden Anlagen integriert werden kann, weshalb das neue Werk im Hohen Weg 10 entstehen soll.

Horst Bremer zeigte sich selbstbewusst und stellte fest, dass Stendal damit 2021 eines der modernsten Saatgutwerke Deutschlands haben wird. Ein Anliegen, dass Klaus Schmotz gerne unterstützt.

© Armin Fischbach E-Mail

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