Veranstaltungen

GirlsDay

Ort: Hansestadt Stendal - OT Stendal, Stadt

VW-Treffen

Ort: Hansestadt Stendal - OT Borstel

VW-Treffen auf dem Flugplatz Stendal-Borstel

weitere Veranstaltungen

Öffnungszeiten

Dienstag
09:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 16:00 Uhr
Donnerstag
09:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 18:00 Uhr

SERVICEZEITEN (Termine nach Vereinbarung)

Montag/Dienstag
08:00 - 16:00 Uhr
Mittwoch
geschlossen (keine Sprech- o. Servicezeit)
Donnerstag
08:00 - 18:00 Uhr
Freitag
08:00 - 13:00 Uhr

(Es gibt abweichende Öffnungszeiten in einzelnen Fachbereichen)

Kontakt

  • Hansestadt Stendal
  • Markt 1
    39576 Hansestadt Stendal
  • Tel: z.Zt. nicht besetzt; bitte Fachbereich direkt wählen
  • Fax: 03931 65-1000
  • E-Mail:

Kontakt der Fachbereiche

Kontoverbindung:

IBAN: DE37 8105 0555 3010 0115 54
BIC: NOLADE21SDL
Institut: Kreissparkasse Stendal

Logo der Image-Kampagne

Stendals Oberbürgermeister gibt Startschuss für Demokratie-Projekte

Projektträger erhalten Zuwendungsbescheide aus dem Bundesprogramm Demokratie leben
Projektträger erhalten Zuwendungsbescheide aus dem Bundesprogramm Demokratie leben

Der Oberbürgermeister macht am 05. April 2017 im Rathaus der Hansestadt Stendal deutlich, wie wichtig die Demokratieförderung insbesondere in der aktuellen gesellschaftlichen Situation ist. Es gilt, die Auseinandersetzung mit Demokratie und Politik, mit der Bedeutung von Toleranz für unser Zusammenleben sowie mit Angriffen rechter Extremisten auf die Grundwerte unserer Gesellschaft zu ermöglichen und die Akteure in ihrem Engagement zu stärken.

Die Partnerschaft für Demokratie der Hansestadt Stendal ist ein Bündnis von Menschen aus Institutionen, Vereinen, Parteien und Stadtverwaltung, das sich dem gesellschaftlichen Rechtsruck entgegenstellt.

Bis März 2017 waren Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, Ideen für eigene Aktionen zu entwickeln. Insgesamt 14 Anträge gingen bei KinderStärken e.V. - Fachstelle des Projektes - ein.

Die ehrenamtlichen Mitglieder der Demokratiepartnerschaft diskutierten die Ideen am 24.3.2017 in einer dreistündigen Sitzung und standen vor der großen Herausforderung auswählen zu müssen.

Am Ende wurden acht Anträge bewilligt. Die Träger der nicht bewilligten Aktionen erhalten, so ein Votum des Begleitausschusses, über die Fachstelle weiterhin beratende Unterstützung, auch zu anderen möglichen Förderungen.

Bewilligte Projekte (alphabetische Reihenfolge):

Diakoniewerk Osterburg e.V. - "Ich verstehe Dich und ich verstehe mich"
Schülerinnen und Schüler der Förderschule "Pestalozzi" sind häufig mit Ausgrenzung konfrontiert. In einem 2-tägigen Filmworkshop in den Sommerferien können sie diese Erfahrungen aufarbeiten und ihre eigenen Hinweise und Botschaften für andere Menschen aufnehmen. Der Film soll für Akzeptanz und Toleranz gegenüber Schülerinnen und Schülern von Förderschulen werben und wird von den Kindern einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Förderverein der Sekundarschule "Diesterweg" - "Erfahrungswelt Politik"
Der Förderverein möchte interessierten Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich mit der jüngsten Deutschen Geschichte auseinanderzusetzen, um rechtsextreme Darstellungen der Geschichte besser hinterfragen zu können. Hierzu werden Ausflüge und Workshops organisiert. Die Jugendlichen arbeiten ihre Erfahrungen für andere auf und präsentieren diese an einem Tag der Demokratie.

Förderverein der Sekundarschule "Wladimir Komarov" - Meinungs- und Pressefreiheit in Stendal aus der Sicht von Jugendlichen
In einem außerunterrichtlichen Projekt im Nachmittagsbereich untersuchen Jugendliche die Bedeutung freier Berichterstattung für Demokratien. Dazu möchten sie den Nachrichtenmacherinnen und - Machern direkt über die Schulter schauen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Sie wollen fragen, wie diese mit dem Vorwurf "Lügenpresse" und antidemokratischen und rassistischen Einstellungen umgehen, wie es mit der Glaubwürdigkeit der Medien aussieht, ob unsere Medien gelenkt sind, u.v.m. Die Erkenntnisse sollen von den Jugendlichen zu einem Comic aufgearbeitet werden, der dann anderen Jugendlichen sowie Erwachsenen zur Verfügung steht.

Herz-statt-Hetze Stendal - "Dialogforen"
"Herz statt Hetze Stendal" ist ein Netzwerk von Stendaler Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Unternehmen, Bündnissen, Netzwerken und Parteien. Die ehrenamtlich Engagierten beabsichtigen der rechtspopulistischen Vereinnahmung gesamtgesellschaftlicher Themen entgegenzuwirken. Dazu wollen sie auf ganz verschiedene Art und Weise den Dialog, gerne auch mit kritischen, Bürgerinnen und Bürgern, suchen. Debattiert werden Themen wie: Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Religionen, braucht es eine Leitkultur, soziale Gerechtigkeit, u.v.m. Das Bündnis lädt alle Interessierten ein, an diesen Dialogen mitzuwirken und bietet ihnen ein Training an, in dem sie lernen, wie sie rechtspopulistische Parolen entlarven und ihnen aktiv widersprechen können. Interessierte können sich gerne melden: www.herz-statt-hetze-stendal.de.

Icatat e.V. - "Namen spiegeln"
"Migration gab es schon immer". Unter diesem Motto wird Biografie-Arbeit für Alt- und Neubürgerinnen und Bürger organisiert. Diese kommen zusammen und erarbeiten Hinweise zu unserem Namen, den Namen unserer Herkunftsorte und Straßen sowie diversen Geschichten, die sich darum sammeln. Einbezogen werden auch Reisebeschreibungen, Kinderreime, Anekdoten, Erzählungen, Lieder, Erinnerungen von neuen und alteingesessenen Altmärkerinnen und Altmärkern.

Initiative "Denken ohne Geländer" - Netzwerkaufbau zur Verstetigung der Stendaler Gedenkwoche zum Tag der Befreiiung von Ausschwitz
Bereits 2016 und 2017 wurde die Gedenkwoche an die Opfer des Nationalsozialismus zum Tag der Befreiung von Auschwitz organisiert und zählte jeweils zwischen 600 und 700 Teilnehmende aller Altersgruppen. Um die Woche langfristig unabhängiger von der befristeten Projektfinanzierung zu machen, soll in 2017 ein breites Netzwerk initiiert werden und dieses soll die Woche gemeinsam planen.

Lebendige Steine e.V. - "Vielfaltsdetektive"
Kinder zwischen 4 bis 12 Jahren aus dem Stadtteil Stendal-Stadtsee gehen auf Entdeckungsreisen an Orte der Lebenshilfe, in Aufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete und in religiöse Bauten und Gemeinden. Hier lernen sie neue Menschen und Lebenswelten kennen und setzen sich mit eigenen Vorurteilen auseinander. Anschließend werden die Kinder selber Gastgebende und organisieren Willkommensnachmittage bspw. für Seniorinnen und Senioren oder Unternehmerinnen und Unternehmern. Hierbei kommen sie über Ausgrenzung ins Gespräch. Alle Erfahrungen werden an einer Wand der Vielfalt verewigt. Diese wird feierlich mit allen Gästen eröffnet.

SJD - Die Falken - "Politik Café"
Die Falken wollen politische Veranstaltungen in Stendal organisieren und langfristig junge und junggebliebene Stendalerinnen und Stendaler motivieren, politisch aktiver zu werden.


Zum Hintergrund des Projektes: Partnerschaft für Demokratie der Hansestadt Stendal

Die Förderung von Demokratie- und Toleranzaktionen ist eingebettet in Bestrebungen der Hansestadt Stendal, langfristig und umfassend Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in der Region abzubauen, eine Kultur der Vielfalt und Weltoffenheit zu stärken, sowie Teilhabe und Mitbestimmung aller Bevölkerungsgruppen zu optimieren. 

Dafür beteiligt sich die Hansestadt Stendal am Bundesprogramm "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit", welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und von KinderStärken e.V. koordiniert und umgesetzt wird.

Hinweis: Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerung des BMFSFJ und es BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen tragen die Autor*innen die Verantwortung.

KinderStärken e.V.
Koordinierungs- und Fachstelle "Partnerschaft
für Demokratie der Hansestadt Stendal"

Zurück