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Klimaschutz in der Hansestadt Stendal

Warum beschäftigt sich die Hansestadt Stendal mit dem Thema Klimaschutz?

Ohne die Nutzung von Energie in Form von Strom, Wärme und Mobilität wäre menschliches Leben wie wir es heute kennen nicht möglich. Die zurzeit in Stendal genutzte Energie basiert weitgehend auf fossilen Quellen. Diese sind endlich und von stetig steigenden Preisen gekennzeichnet. Die regionale Wertschöpfung ist hierbei gering. Gleichzeitig werden Publikation BMU; Quelle Bundesumweltministeriumbei der Wandlung der fossilen Energieträger in die benötigen Energieformen in erheblichem Umfang klimaschädliche Gase emittiert. Insbesondere die CO2-Emissionen führen zu irreversibelen Klimaveränderungen.

Die Hansestadt Stendal will einerseits ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Andererseits soll die "Wertschöpfungskette Energie" effizienter gestaltet und möglichst weitgehend regional organisiert werden. So wird gewährleistet, dass auch künftig jeder Energie bezahlen und verbrauchen kann, ohne die eigene Lebensgrundlage zu gefährden.

Welche konkreten Handlungsstrategien gibt es?

Die derzeitigen Aktivitäten finden auf verschiedenen Ebenen statt.

Um kurzfristig die CO2-Belastung im Stadtgebiet zu reduzieren, werden bereits verschiedene Einzelmaßnahmen vorbereitet und umgesetzt. Ein besonders zukunftsweisendes Beispiel ist die Umstellung einzelner Straßenzüge auf LED-Beleuchtung.

Den Rahmen für die mittel- und langfristige Entwicklung bildet das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept der Hansestadt Stendal.


Das Projekt "LED- Straßenbeleuchtung"

Welchen Nutzen hat LED- Straßenbeleuchtung?

Lumega 700 LED; TRILUX GmbH & Co.KGDie Verwendung Lichtemittierender Dioden (LED) für die Straßenbeleuchtung reduziert den Stromverbrauch und die damit verbundenen Kosten um ca. 65 %. Die CO2-Emissionen sinken sogar um ca. 70 %. Da für die Beleuchtung im Stadtgebiet jährlich erhebliche Energiemengen benötigt werden, entlastet die Umstellung auf die effiziente und sparsame LED- Variante sowohl die Umwelt als auch den Haushalt der Stadt. Gleichzeitig sinkt der Wartungsaufwand.

Was will die Kommune konkret tun?

Da LED-Leuchten in der Anschaffung relativ teuer sind, kann die Umstellung nur etappenweise erfolgen. Hierzu werden in der "Startphase" im Wohngebiet Stadtsee 38 und im Stadtteil Röxe 21 Lampen ausgetauscht. Die vorhandenen Masten werden hierbei weiter genutzt. Die Erfahrungen aus diesem "Modellvorhaben" bilden die Basis für die weitere Umgestaltung der Straßenbeleuchtung in der Hansestadt Stendal.

Wie wird dieses Vorhaben unterstützt?

Logo BMUDie LED-Technik ist sehr innovativ aber leider am Markt noch nicht vollständig etabliert. Um diese zukunftsweisende Technologie verstärkt in die praktische Anwendung zu bringen, unterstützt das Bundesumweltministerium derartige Vorhaben durch Zuwendungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative / "Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen". Auch das Projekt "LED-Straßenbeleuchtung" der Hansestadt Stendal erhält Fördermittel aus diesem Programm.

Wer ist Ansprechpartner?

Die Konzipierung und Umsetzung des Vorhabens "LED- Straßenbeleuchtung" erfolgt durch das Tiefbauamt der Hansestadt Stendal. Ansprechpartner ist:

Signet
Hansestadt Stendal
Frau Gabriela Jürgens
Moltkestraße 34 - 36
39576 Hansestadt Stendal
Tel. 03931 651-564
Mail: gabriela.juergens@stendal.de


Das Integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept

Welche Zielstellung wird verfolgt?

Mit dem Energie- und Klimaschutzkonzept verfolgt die Hansestadt Stendal zwei konkrete Zielstellungen:

  1. Entwicklung einer Strategie für eine zukunftsfähige Energieversorgung, die bei hoher Versorgungssicherheit den ökonomischen und ökologischen Anforderungen entspricht
  2. Gestaltung eines Leitfadens zur nachhaltigen Reduzierung der CO2-Emissionen um 75 % bis 2035 (bezogen auf das Referenzjahr 1990)

Welchen Inhalt hat das Energie- und Klimaschutzkonzept?

Aufbauend auf eine umfangreiche Status Quo- Analyse werden im Energie- und Klimaschutzkonzept der Hansestadt Stendal konkrete Handlungsempfehlungen abgebildet, die geeignet sind, sowohl die Energieversorgung zu regionalisieren, als auch den CO2- Ausstoß dauerhaft zu minimieren.

Das Energieversorgungskonzept beinhaltet die Ermittlung des Energiebedarfs sowie der regionalen Energiepotenziale, eine Bewertung der verfügbaren Technologien bezüglich ihrer Eignung, diese Potenziale in die vorhandenen Versorgungssysteme einzubinden und Empfehlungen zur Umsetzung.

Im Teilbereich Klimaschutzkonzept werden basierend auf dem Energieversorgungskonzept die vorhandenen Grundlagendaten bspw. um eine CO2-Bilanz ergänzt und die Potenziale von Energieeinsparung sowie Energieeffizienz bestimmt. Gleichzeitig werden wesentliche Einflussfaktoren sowie Ergebnisindikatoren definiert und analysiert. Im Ergebnis wird ein Maßnahmekatalog erstellt, der zielführende Einzelmaßnahmen detailliert beschreibt. Dieser wird von Handlungsempfehlungen zur Einbeziehung der Öffentlichkeit und zur Umsetzungskontrolle flankiert.

Wie ist der Arbeitsstand? WEA-Park im Landkreis Stendal; Quelle: IGZ BIC Altmark

Der Beschluss zur Erarbeitung eines Energieversorgungskonzeptes wurde am 01.03.2010 durch den Stadtrat der Hansestadt Stendal gefasst. Die Bearbeitung erfolgte extern und wurde im September 2011 abgeschlossen. Die vorliegende Studie belegt, dass spätestens im Jahr 2035 eine vollständige Versorgung des Stadtgebietes mit Strom und Wärme aus regionalen, regenerativen Quellen möglich ist.

Freiflächensolaranlage; Quelle:BMU/Copyright: H.-G. OedDas Energieversorgungskonzept bildet jedoch noch keine umfassende Handlungsstrategie ab und bedarf der Ergänzung. Dieser Überlegung folgend, beschloss der Stadtrat der Hansestadt Stendal am 28.03.2011 die Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes. Hierfür wurden Fördermittel im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums/ "Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen" beantragt. Das Klimaschutzkonzept ist zwischenzeitlich fertig gestellt und wird derzeit im Stadtrat und seinen Ausschüssen behandelt.

Wie kann ich mich einbringen?

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor bei der Gestaltung und der nachfolgenden Umsetzung des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes der Hansestadt Stendal ist eine breite Beteiligung der Bürgerschaft, der Unternehmen, der Organisationen und Verbände sowie der politischen und Verwaltungsgremien. Entsprechend ist das Engagement aller interessierten Akteure unerlässlich.

Besonders geeignet ist die Mitarbeit bei der Erarbeitung des Maßnahmekataloges. Vorschläge für konkrete Aktivitäten bzw. Maßnahmen mit positiven Klimaeffekten werden dankend entgegengenommen. Darüber hinaus sind natürlich auch Hinweise für die Ausgestaltung des Konzeptes selbst oder die Bereitschaft zur Mitarbeit in noch zu schaffenden Gremien willkommen.

Wer ist Ansprechpartner?

Die formelle Umsetzung der Erstellung des Energie- und Klimaschutzkonzeptes obliegt der Stadtverwaltung der Hansestadt Stendal. Diese hat die IGZ BIC Altmark GmbH, Stendal mit der Bearbeitung und Projektleitung beauftragt, welche neben der Stadtverwaltung auch als Ansprechpartner fungiert. Benutzen Sie hierfür folgende Kontaktdaten: 

Signet
BIC Logo
Hansestadt Stendal
Herr Norbert Wesling
Rathaus - Markt 1
39576 Hansestadt Stendal
Tel. 03931 651-203
Mail: norbert.wesling@stendal.de
IGZ BIC Altmark GmbH
Herr Thomas Barniske
Arneburger Straße 24
39576 Hansestadt Stendal
Tel.: 03931 681-446
Mail: thomas.barniske@bic-altmark.de

In die Bearbeitung einbezogen sind weiterhin das Zentrum für Energie, Umwelt und Stadtentwicklung, Berlin (Dr. W. Gerber, Dipl.-Arch. U. Peickert) und das Forschungsinstitut für Bergbaufolgelandschaften, Finsterwalde (Dr. Ch. Hildmann). Die vorgenannten stehen bei Bedarf ebenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung.

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Förderkennzeichen: 03KS1839

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