Terminvergabe online
Bürgermelder

Freiwillige Feuerwehr

Link Feuerwehr [(c)Armin Fischbach]
Logo Hochschule MD-SDL

Allgemeine Öffnungszeiten

Dienstag:
09:00 bis 12:00 und
14:00 bis 16:00
 
Donnerstag:
09:00 bis 12:00 und
14:00 bis 18:00

Einige Fachämter haben erweiterte Öffnungszeiten.

KONTAKT

Hansestadt Stendal
Markt 1
39576 Hansestadt Stendal

Tel: Kontakt der Fachbereiche

Kontoverbindung:

IBAN: DE37 8105 0555 3010 0115 54
BIC: NOLADE21SDL
Institut: Kreissparkasse Stendal

Sie befinden sich hier: Startseite
Neuigkeiten | News | Startseite-Topmeldungen

Gemeinsames Gedenken in der Corona-Pandemie

[(c): Armin Fischbach]

Am Sonntag, den 18. April 2021, wurde in vielen Städten, Gemeinden und Dörfern den etwa 80.000 Menschen gedacht, die seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im März 2020, ihr Leben aufgrund dieses gefährlichen Virus verloren haben. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier richtete einen zentralen Gedenkakt in Berlin aus und rief die Menschen im ganzen Land auf, in Andacht innezuhalten. Auch die Hansestadt Stendal ist diesem Aufruf gefolgt und Oberbürgermeister Klaus Schmotz konnte am morgen dieses Tages zahlreiche Bürgerinnen und Bürger begrüßen, die sich zu diesem Zweck versammelten.

„Seit mehr als einem Jahr ist alles anders. Seit einem Jahr bewegt das öffentliche wie auch das private Leben ein Gedanke. Der Gedanke an das Virus, an die Pandemie und vor allem daran, davon nicht selber betroffen zu werden.“ Der Oberbürgermeister gedachte den Hinterbliebenen und Verstorbenen, von denen es allein im Landkreis Stendal bereits mehr als 170 gibt. Allen Erkrankten wünschte er eine rasche Genesung und bedachte auch diejenigen, die sich auch lange nach der Infektion noch mit den schwerwiegenden Langzeitfolgen zu kämpfen haben.

Das Leid dieser Menschen sichtbar zu machen, ist ein Akt des Mitgefühls, der das solidarische Miteinander in Stendal stärken soll. Um sich nicht selbst zu gefährden und eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, können sich Angehörige den Erkrankten oft nicht nähern. Ein schmerzhafter Umstand, der es vielen Hinterbliebenen unmöglich machte, sich richtig zu verabschieden.

Oberbürgermeister Schmotz unterstrich aber auch „Wir gedenken nicht nur denen, die ihr Leben ließen, sondern auch alldenjenigen, die sich für die Gesellschaft stark machen. Die Feuerwehrleute, die Pflegekräfte, die Verkäuferinnen und Verkäufer und allen, die unter erschwerten Bedingungen ihre Arbeit fortsetzten und den Laden am Laufen halten.“

Er hoffe, dass wir im Laufe des nächsten Jahres eine wie auch immer geartete Form der Normalität zurückerhalten werden, auch wenn er festhält „Es wird nie, wie es vorher war, auch wenn ich mich freuen würde damit zu irren.“ Ein solch einschneidendes Ereignis wird in der Welt seine Spuren hinterlassen, mit denen wir umzugehen lernen müssen. Kinder, die für Monate ihre Schulen nicht oder nur eingeschränkt besuchen konnten. Kunst- und Kulturschaffende, die seit über einem Jahr mit schwerwiegendsten Einschnitten kämpfen und sich irgendwie über Wasser halten müssen.

„Die Bundes- und Landesregierungen mussten viele schwere Entscheidungen treffen und ich bin mir sicher, dass diese nicht ohne sorgfältige Überlegungen gefällt wurden.“ Sie mache es sich nicht einfach, den Bürgern diese Einschränkungen aufzulegen. „Meine größten Hoffnungen setze ich auf die Impfungen, die weiter Fahrt aufnehmen und uns wohl den sichersten Weg aus dieser Pandemie weisen. Ich bitte Sie deshalb darum, sich auch weiterhin an die nötigen Regeln zu halten, damit wir gut durch die Pandemie kommen.“

© Armin Fischbach E-Mail

Zurück