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Die Freiwillige Feuerwehr der Hansestadt Stendal

Die Freiwilligen Feuerwehren der Hansestadt Stendal sichern rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr, mit engagierten Einsatzkräften und einem leistungsfähigem Fuhrpark die Gefahrenabwehr bei Bränden, Gefahrstoffeinsätzen und vielen anderen Notfällen. Verwaltet, betreut und unterstützt werden sie dabei durch das Stendaler Ordnungsamt.

Unsere Freiwillige Feuerwehr wurde am 21. Oktober 1872 – noch unter dem Namen „Freiwilliges Rettungs Corps“ – gegründet und wird heute durch das Sachgebiet für Feuerschutz verwaltet, mit dem es fest verwoben ist.

Mit rund 40.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, ca. 36 km² Siedlungs- und Verkehrsfläche, 170,5 km² landwirtschaftliche Fläche, 57,8 km² Wald- und Forstfläche sowie 3 km² Wasserfläche, decken die Kameradinnen und Kameraden ein beeindruckend großes Einsatzgebiet ab. Hinzu kommen nochmal 1038 Kilometer Straßen des Bundes, Landes und der Kommunen.

Stadtwehrleitung der Hansestadt Stendal

Stadtwehrleitung
Von links: Karsten Ebel, Stadtwehrleiter Martin Jurga, Oberbürgermeister Klaus Schmotz, Dennis Alberts, Frank Oelze

Die vierköpfige Stadtwehrleitung der Hansestadt Stendal wurde am 01.04.2020 neu berufen und leitet seitdem die Geschicke der 25 Ortsfeuerwehren im Stadtgebiet.

Stadtwehrleiter
Martin Jurga
 
Stellvertretender Stadtwehrleiter
Dennis Alberts
 
Stellvertretender Stadtwehrleiter
Karsten Ebel
 
Stadtjugendfeuerwehrwart
Frank Oelze
 
Stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart
Udo Lehmann

 

Geschichte der Stendaler Feuerwehr

1872
Die Freiwillige Feuerwehr wird unter dem Namen „Freiwilliges Rettungs Corps“ am 21. Oktober gegründet.
 
1874
Erste öffentliche Belobigung der „Freiwilligen“ durch den Magistrat, bzw. die Polizeiverwaltung nach dem Brand des „Rühlschen Hauses“ am Markt.
 
1875
Erste Spritze für die „Freiwilligen“ beschafft (erste Saug- und Druckspritze in Stendal).
 
1886
Die „Freiwillige Stadtfeuerwehr“ übernimmt den Feuerschutz, nur 100 Mann der Pflichtfeuerwehr bleiben als Spritzendrücker.
 
1889
Das Gerätehaus in der Bruchstraße wird übergeben.
 
1892
Die erste elektrische Feuermeldeanlage mit 26 Feuermeldern wird in Betrieb genommen. Gleichzeitig ist eine Wehralarmierung damit möglich. Das Läuten der Sturmglocken entfällt.
 
1909
Die Wehr besitzt 1 Gerätewagen, 1 Mannschaftswagen, 5 Handdruckspritzen, 1 Wasserwagen und insgesamt 1170m Schlauchmaterial.
 
1912
Eine mechanische Leiter (mit Pferdebespannung), Steighöhe 21m, wird in Dienst gestellt.
 
1918
Am Ende des Ersten Weltkriegs bestand die FFw Stendal aus 31 Kameraden.
 
1920
Das Erste Motorfahrzeug wird beschafft (ein Ford Dixi aus Armeebeständen des Ersten Weltkriegs), dazu eine Lafettenspritze mit 1000l Leistung.
 
1928
Die Drehleiter wird auf ein Automobilfahrgestell montiert.
 
1932
Die Städtefeuersozietät schenkt eine 600l TS und ein TSA. Dazu wir ein 7sitziger PKW beschafft und als Zugfahrzeug benutzt.
 
1935
Anschaffung eines LF 15 Magirus.
 
1940
1 LF 8 mit TSA wird in Dienst gestellt. Ein Jahr später 2 weitere LF 8 mit TSA.
 
1943
Schäden durch Luftangriffe in Stendal. Überörtliche Einsätze der FFw führen mehrmals nach Magdeburg und Braunschweig.
 
1945
Die Feuermelder- und Alarmanlage ist durch Bombenschäden außer Betrieb. Ein Dauerdienst wird bis zur Behebung der größten Schäden eingerichtet.
 
1949
Eine Berufsfeuerwehr wird durch die Landesregierung in Stendal eingerichtet. Viele junge Kameraden nehmen ihren Dienst auf. Alle Fahrzeuge und Ausrüstungs- sowie Uniformteile werden den Freiwilligen entzogen. Bei größeren Bränden werden die Kameraden der FFw hinzugezogen.
 
1963
Die Berufsfeuerwehr wird aufgelöst. Ein schwerer Neuanfang für die FFw, nur 32 Kameraden sind vorhanden, davon 20 aktiv. Werbung in den Betrieben erhöht die Stärke auf 50 Mann.
 
1966
Der Schlauchtrockenturm in der Bruchstraße wird gebaut.
 
1967
Eine gebrauchte DL 27 wird angeschafft. Das Gerätehaus wird zu klein und wird erweitert.
 
1975
An das Gerätehaus kommt ein Anbau zur Priesterstraße. Das LF 16 W 50 wird direkt von der Leipziger Messe abgeholt und in Dienst gestellt.
 
1975
Ein neues TLF 16 W 50 löst das alte TLF 16 S 4000 Fahrzeug ab.
 
1980
Eine Drehleiter DL 30 W 50 wird in Dienst gestellt (die alte, noch fahrtüchtige DL steht heute im Landesfeuerwehrmuseum).
 
1982
Ein LF8 – LS 1/1 (Leichtschaumgerät) wird in Hinsicht auf Industrieansiedlungen in Stendal und das geplante Kernkraftwerk in Arneburg in Dienst gestellt.
 
1989
Die FFw bleibt in der Wendezeit relativ ungeschwächt und ist jederzeit einsatzbereit.
 
1990
Partnerschaft mit der FFw der Stadt Lemgo, erster Besuch aus Lemgo – Gegenbesuch und Teilnahme des TLF 16 W 50 an einer Großübung in Lemgo.
 
1991
Ein neues modernes hydraulisches Rettungsgerät nach DIN und neue Funk- Alarmempfänger werden angeschafft, wodurch der Sirenenalarm unnötig wird.
 
1992
Das 120jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Stendal wird festlich begangen.
 
1992
Offizielle Gründung der Jugendwehr mit zunächst 18 Mitgliedern.
 
1996
Der Grundstein für das neue Gerätehaus in der Von-Schill-Straße wird feierlich gelegt. Ein neues TLF 16/25 wird in Dienst gestellt.
 
1996
501 Einsätze – die bisher höchste Anzahl an Einsätzen pro Jahr.
 
1998
Die Wehr bezieht nach 109jährigem Standort in der Bruchstraße das neue Gerätehaus in der Von-Schill-Straße. Der Bau kostete 7 Millionen DM.
 
1999
Ein TLF 16/45, insbesondere für die Waldbrandbekämpfung konzipiert, wird in Dienst gestellt – das TLF 16 W 50 wird an die Ortswehr Staffelde übergeben. Ein Gerätewagen Umweltschutz (GWU) wird in Dienst gestellt, Einsatzaufgaben sind die Beseitigung von Ölspuren und anderen Umweltgefahren kleineren Ausmaßes sowie die Tierrettung.
 
2000
Kameradinnen und Kameraden gründen den „Verein zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehr Stendal e.V.“