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Hansestadt Stendal
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  • Die Freiwillige Feuerwehr der Hansestadt Stendal

    Die Freiwilligen Feuerwehren der Hansestadt Stendal sichern rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr, mit engagierten Einsatzkräften und einem leistungsfähigem Fuhrpark die Gefahrenabwehr bei Bränden, Gefahrstoffeinsätzen und vielen anderen Notfällen. Verwaltet, betreut und unterstützt werden sie dabei durch das Stendaler Ordnungsamt.

    Unsere Freiwillige Feuerwehr wurde am 21. Oktober 1872 – noch unter dem Namen „Freiwilliges Rettungs Corps“ – gegründet und wird heute durch das Sachgebiet für Feuerschutz verwaltet, mit dem es fest verwoben ist.

    Mit rund 40.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, ca. 36 km² Siedlungs- und Verkehrsfläche, 170,5 km² landwirtschaftliche Fläche, 57,8 km² Wald- und Forstfläche sowie 3 km² Wasserfläche, decken die Kameradinnen und Kameraden ein beeindruckend großes Einsatzgebiet ab. Hinzu kommen nochmal 1038 Kilometer Straßen des Bundes, Landes und der Kommunen.

  • Geschichte der Stendaler Feuerwehr

    1872
    Die Freiwillige Feuerwehr wird unter dem Namen „Freiwilliges Rettungs Corps“ am 21. Oktober gegründet.
     
    1874
    Erste öffentliche Belobigung der „Freiwilligen“ durch den Magistrat, bzw. die Polizeiverwaltung nach dem Brand des „Rühlschen Hauses“ am Markt.
     
    1875
    Erste Spritze für die „Freiwilligen“ beschafft (erste Saug- und Druckspritze in Stendal).
     
    1886
    Die „Freiwillige Stadtfeuerwehr“ übernimmt den Feuerschutz, nur 100 Mann der Pflichtfeuerwehr bleiben als Spritzendrücker.
     
    1889
    Das Gerätehaus in der Bruchstraße wird übergeben.
     
    1892
    Die erste elektrische Feuermeldeanlage mit 26 Feuermeldern wird in Betrieb genommen. Gleichzeitig ist eine Wehralarmierung damit möglich. Das Läuten der Sturmglocken entfällt.
     
    1909
    Die Wehr besitzt 1 Gerätewagen, 1 Mannschaftswagen, 5 Handdruckspritzen, 1 Wasserwagen und insgesamt 1170m Schlauchmaterial.
     
    1912
    Eine mechanische Leiter (mit Pferdebespannung), Steighöhe 21m, wird in Dienst gestellt.
     
    1918
    Am Ende des Ersten Weltkriegs bestand die FFw Stendal aus 31 Kameraden.
     
    1920
    Das Erste Motorfahrzeug wird beschafft (ein Ford Dixi aus Armeebeständen des Ersten Weltkriegs), dazu eine Lafettenspritze mit 1000l Leistung.
     
    1928
    Die Drehleiter wird auf ein Automobilfahrgestell montiert.
     
    1932
    Die Städtefeuersozietät schenkt eine 600l TS und ein TSA. Dazu wir ein 7sitziger PKW beschafft und als Zugfahrzeug benutzt.
     
    1935
    Anschaffung eines LF 15 Magirus.
     
    1940
    1 LF 8 mit TSA wird in Dienst gestellt. Ein Jahr später 2 weitere LF 8 mit TSA.
     
    1943
    Schäden durch Luftangriffe in Stendal. Überörtliche Einsätze der FFw führen mehrmals nach Magdeburg und Braunschweig.
     
    1945
    Die Feuermelder- und Alarmanlage ist durch Bombenschäden außer Betrieb. Ein Dauerdienst wird bis zur Behebung der größten Schäden eingerichtet.
     
    1949
    Eine Berufsfeuerwehr wird durch die Landesregierung in Stendal eingerichtet. Viele junge Kameraden nehmen ihren Dienst auf. Alle Fahrzeuge und Ausrüstungs- sowie Uniformteile werden den Freiwilligen entzogen. Bei größeren Bränden werden die Kameraden der FFw hinzugezogen.
     
    1963
    Die Berufsfeuerwehr wird aufgelöst. Ein schwerer Neuanfang für die FFw, nur 32 Kameraden sind vorhanden, davon 20 aktiv. Werbung in den Betrieben erhöht die Stärke auf 50 Mann.
     
    1966
    Der Schlauchtrockenturm in der Bruchstraße wird gebaut.
     
    1967
    Eine gebrauchte DL 27 wird angeschafft. Das Gerätehaus wird zu klein und wird erweitert.
     
    1975
    An das Gerätehaus kommt ein Anbau zur Priesterstraße. Das LF 16 W 50 wird direkt von der Leipziger Messe abgeholt und in Dienst gestellt.
     
    1975
    Ein neues TLF 16 W 50 löst das alte TLF 16 S 4000 Fahrzeug ab.
     
    1980
    Eine Drehleiter DL 30 W 50 wird in Dienst gestellt (die alte, noch fahrtüchtige DL steht heute im Landesfeuerwehrmuseum).
     
    1982
    Ein LF8 – LS 1/1 (Leichtschaumgerät) wird in Hinsicht auf Industrieansiedlungen in Stendal und das geplante Kernkraftwerk in Arneburg in Dienst gestellt.
     
    1989
    Die FFw bleibt in der Wendezeit relativ ungeschwächt und ist jederzeit einsatzbereit.
     
    1990
    Partnerschaft mit der FFw der Stadt Lemgo, erster Besuch aus Lemgo – Gegenbesuch und Teilnahme des TLF 16 W 50 an einer Großübung in Lemgo.
     
    1991
    Ein neues modernes hydraulisches Rettungsgerät nach DIN und neue Funk- Alarmempfänger werden angeschafft, wodurch der Sirenenalarm unnötig wird.
     
    1992
    Das 120jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Stendal wird festlich begangen.
     
    1992
    Offizielle Gründung der Jugendwehr mit zunächst 18 Mitgliedern.
     
    1996
    Der Grundstein für das neue Gerätehaus in der Von-Schill-Straße wird feierlich gelegt. Ein neues TLF 16/25 wird in Dienst gestellt.
     
    1996
    501 Einsätze – die bisher höchste Anzahl an Einsätzen pro Jahr.
     
    1998
    Die Wehr bezieht nach 109jährigem Standort in der Bruchstraße das neue Gerätehaus in der Von-Schill-Straße. Der Bau kostete 7 Millionen DM.
     
    1999
    Ein TLF 16/45, insbesondere für die Waldbrandbekämpfung konzipiert, wird in Dienst gestellt – das TLF 16 W 50 wird an die Ortswehr Staffelde übergeben. Ein Gerätewagen Umweltschutz (GWU) wird in Dienst gestellt, Einsatzaufgaben sind die Beseitigung von Ölspuren und anderen Umweltgefahren kleineren Ausmaßes sowie die Tierrettung.
     
    2000
    Kameradinnen und Kameraden gründen den „Verein zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehr Stendal e.V.“

  • Stadtwehrleitung der Hansestadt Stendal

    Stadtwehrleitung
    Von links: Karsten Ebel, Stadtwehrleiter Martin Jurga, Oberbürgermeister Klaus Schmotz, Dennis Alberts, Frank Oelze

    Die fünfköpfige Stadtwehrleitung der Hansestadt Stendal wurde am 01.04.2020 neu berufen und leitet seitdem die Geschicke der 25 Ortsfeuerwehren im Stadtgebiet.

    Stadtwehrleiter
    Martin Jurga
     
    Stellvertretender Stadtwehrleiter
    Dennis Alberts
     
    Stellvertretender Stadtwehrleiter
    Karsten Ebel
     
    Stadtjugendfeuerwehrwart
    Frank Oelze
     
    Stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart
    Udo Lehmann