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Dachsanierung des Dorfgemeinschaftshauses Vinzelberg

Die Hansestadt Stendal beabsichtigt die Sanierung des Flachdaches am Dorfgemeinschaftshaus Vinzelberg. Für diese Maßnahme wurden Zuwendungen gewährt und somit durch Mittel des Europäischen Landwirtschaftsfond des ländlichen europäischen Raum (ELER) gefördert.

Ausgangssituation

Das Dach des Dorfgemeinschaftshauses im Stendaler Ortsteil Vinzelberg wurde bislang immer nur repariert. Das Gebäude wurde 1966 als Schule mit Sporthalle errichtet. Nach der Wende wurde ein Umbau als Feuerwehrvereins- und Gerätehaus sowie als Dorfgemeinschaftshaus durchgeführt. Das über 440m² große Gebäude mit Keller und Erdgeschoss umfasst neben Fahrzeugverkehrsflächen und Werkstätten vor allem Gemeinschaftsräume, Büroräume, Küchen und Sanitärräume für Vereine, Ortschaftsrat, öffentliche Veranstaltungen, Feste sowie Familienfeiern. Mit der aktuellen Dachsanierung ist nun mehr eine nachhaltige Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses gewährleistet.

Beschreibung der geplanten Maßnahmen

Zunächst wird die Dachkonstruktion für den neuen Dachaufbau aus Metall vorbereitet. Dieser kann auf dem bestehenden Dach montiert werden, so dass die kostspielige Entsorgung des Bitumendachs und der darunterliegenden Spanplatten entfallen kann. Auf dem Dachaufbau wird als neue Eindeckung eine Dachkonstruktion aus Trapezblech montiert.

Die Lebensdauer entspricht mindestens der eines neuwertigen Bitumendachs. Das verwendete Material ist jedoch sehr viel umweltfreundlicher. Zudem können anfallende Reparaturarbeiten umweltbewusster und nachhaltiger als bei einer bituminösen Dachkonstruktion durchgeführt werden. Im Zuge der Maßnahme soll auch der marode Schornstein saniert werden.

Finanzierung des Gesamtvorhabens 40842,10 €
Zuwendung/Fördermittelbescheid 30631,56 € (75%)
Eigenanteil der Hansestadt Stendal 10210,54 € (25%)

Projekt: Knotenpunktbasierte Wegweisung

ELER Signetpaar

Das Gesamtprojekt sieht für das Gebiet der Hansestadt Stendal 16 Knotenpunkte, 114 Fahnenwegweiser, 17 Tabellenwegweiser und 184 Zwischenwegweiser vor. Dazu kommen noch 13 große (eigenständige) Infotafeln und 11 kleine Infotafeln (an einem Rohrpfosten montiert) mit der Darstellung des Radwegenetzes.

Für die Umsetzungsphase wurde im 3. Quartal 2020 von der Hansestadt Stendal die Förderung der Umsetzung (Beschaffung der Schilder sowie deren Aufstellung) über die EU-Förderrichtlinie LEADER und CLLD beantragt. Das Konzept aus der Planungsphase sah ein Ausschreibungsvolumen von ca. 60.000 Euro vor.

Am 01.09.2020 erhielt die Hansestadt Stendal vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt den Fördermittelbescheid über 48.720,03 EUR aus dem Förderrichtlinie LEADER und CLLD – Abschnitt 2, Teil B: „Umsetzung von Vorhaben im Rahmen der lokalen Entwicklungsstrategien (LEADER). Die Förderung beträgt 80 Prozent – der Eigenanteil der Stadt liegt bei maximal 12.180,01 EUR.

Daraufhin konnte mit der Ausschreibung begonnen werden, die vom 14.09.2020 bis zum 19.10.2021 stattfand. Es haben sich 11 Firmen beteiligt. Die Zuschlagserteilung erfolgte am 12.11.2020 mit einer Summe von 32.048,50 Euro. Der Eigenanteil der Stadt wurde mit diesem Ergebnis auf rund 6.500 reduziert.

Die Knotenwegweisung wurde von der 26.04.2021 bis zum 03.06.2021 aufgebaut und ist ab sofort für alle Radfahrer zu benutzen. Die entsprechenden Pläne liegen an den Touristinformationen und in Beherbergungsbetrieben im gesamten Projektgebiet aus. Er steht auch hier zum Download bereit.

DigitalPakt Schule 2019 - 2024

Logo Digitalpakt Schule

Für die Schaffung bzw. Optimierung effizienter lernförderlicher digitaler Infrastrukturen für Schulen, die Weiterentwicklung ihres Bildungs-​ und Erziehungsauftrages mit Blick auf die Anforderungen in der digitalen Welt und für die bedarfsgerechte Qualifizierung des Lehrerpersonals stellt der Bund aus dem Sondervermögen „Digitale Infrastruktur“ 5 Milliarden Euro als Finanzhilfe für alle Bundesländer im Zeitraum 2019-​2024 zur Verfügung.

 

DigitalPakt Schule
Mit dem DigitalPakt Schule wollen Bund und Länder für eine bessere Ausstattung der Schulen mit digitaler Infrastruktur sorgen. Um das Ziel zu erreichen, haben Bund und Länder die Verwaltungsvereinbarung für den DigitalPakt unterzeichnet. Zuvor hatten Bundestag und Bundesrat Artikel 104c des Grundgesetzes geändert und damit die verfassungsrechtliche Grundlage für den DigitalPakt Schule geschaffen. Finanziert wird der DigitalPakt aus dem Sondervermögen „Digitale Infrastruktur“ (Digitalinfrastrukturfondsgesetz – DIFG), das Ende 2018 errichtet wurde.

Geförderter Glasfaserausbau in der Hansestadt Stendal

Geförderter Glasfaserausbau in der Hansestadt Stendal

Viele Haushalte in unserer Stadt freuen sich bereits über schnelle Internetanschlüsse und es ist erklärtes Anliegen der Hansestadt Stendal, auch die letzten weißen Flecken auszufüllen und mit breitbandigen Internetanschlüssen zu versorgen.

Für die Anbindung von 400 Privathaushalte, 80 Unternehmen, 11 Schulen und einigen weiteren Einrichtungen, die bislang unterversorgt waren, hat das Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Sachsen-Anhalt Fördergelder von über 4,4 Mio. € zur Verfügung gestellt. Als unterversorgt gelten Regionen, die weniger als 30 Mbit/s (Download) erreichen.

Die Fördergelder stammen zu 100% aus Landesmitteln, genauer aus dem Vermögen der Partei- und Massenorganisationen der ehemaligen DDR sowie aus Erlösen der Frequenzversteigerung 2015

Den Zuschlag für den geförderten Breitbandausbau hat in einem EU-weiten Auswahlverfahren die Vodafone GmbH erhalten, die damit erstmals einen geförderten Glasfaserausbau in Sachsen-Anhalt realisieren wird. Ab Februar 2020 wird über zukünftige Anschlussmöglichkeiten informiert.

Zur Ergänzung der Investitionen privater Netzbetreiber stehen in Sachsen-Anhalt bis 2020 rund 350 Millionen Euro zur Verfügung. Der kommunale Eigenanteil beträgt dabei höchstens 10 Prozent. Finanzschwache Kommunen können sogar 100 Prozent Förderung erhalten. Privathaushalte werden mit Download-Geschwindigkeiten von mindestens 50 Mbit pro Sekunde angeschlossen – Unternehmen in Gewerbegebieten erhalten symmetrische 100 Mbit pro Sekunde. Dieser so genannte NGA-Breitbandausbau ist ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg hin zu gigabitfähigen Netzen, der in einigen Regionen des Landes – wie bei uns – bereits jetzt beschritten wird.

Zeitraum: 14.10.2019 - 31.12.2020

Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt: 4.441.156,00€

Kommunaler Eigenanteil der Hansestadt Stendal: 493.462,00 €

Gesamtausgaben: 4.934.618,00 €

Neuigkeiten | News

Energetische Sanierung des Theaters der Altmark in Stendal

„HIER INVESTIERT EUROPA IN DIE ZUKUNFT UNSERES LANDES“
www.europa.sachsen-anhalt.de

 

Energetische Sanierung des Theaters der Altmark in Stendal

Die Hansestadt Stendal hat im Rahmen der Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Investitionen zur energetischen Sanierung und Modernisierung von kulturellen Einrichtungen (Sachsen-Anhalt STARK III plus EFRE) Fördermittel für die energetische Sanierung des Theaters der Altmark bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt beantragt.

Am Mittwoch, den 23.10.2019 übergab Finanzstaatssekretär Rüdiger Malter dem stellvertretenden Oberbürgermeister Axel Kleefeldt den entsprechenden Fördermittelbescheid in Höhe von 2.816.598,22 Euro und hielt fest: "Seit Generationen begeistert das Theater der Altmark in Stendal Zuschauerinnen und Zuschauer in allen Altersgruppen mit einem hervorragenden Bühnenprogramm. Die Landesbühne fasziniert mit eigenem Schauspielensemble und Produktionen in den Bereichen Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater, Puppenspiel und Musiktheater. Mit der energetischen Sanierung wird es nun umweltfreundlicher. Ein Besuch lohnt sich immer!" Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 4,5 Mio. Euro.

Mithilfe der bewilligten Fördermittel soll das Gebäude des Theaters der Altmark energetisch saniert werden.
Um dieses Ziel zu erreichen, werden umfangreiche Arbeiten am und im Gebäude durchgeführt:
  • Sanierung Gebäudehülle durch Einbau einer Wärmedämmung
  • Dach: Erneuerung der Dacheindeckung und komplette Ausstattung des Flachdachs mit einer Aufdämmung
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren entsprechend EnEV
  • Heizungsanlage: Isolierung der Fernwärmestationen und Erneuerung der Heizungsverteiler einschließlich Mischer- und Pumpentechnik sowie Neuinstallation der Heizungsleitungen nach EnEV
  • Austausch der vorhandenen zentralen gegen eine dezentrale Warmwasserbereitung
  • Lüftungsanlage: Erneuerung der Lüfterzentralen und Zentrallüftungsgeräte und dadurch Erhöhung des Grades der Wärmerückgewinnung
  • Kompletterneuerung der Sicherheitsbeleuchtungsanlage (inkl. Verkabelung und Umstellung auf LED-Technik)
  • Errichtung einer Photovoltaikanlage zur Deckung des elektrischen Eigenbedarf des Gebäudes
  • Erneuerung der kompletten Allgemeinbeleuchtung sowie eines Teils der Bühnenbeleuchtung mit LED-Technik (mit tageslicht- und bewegungsabhängigen Präsenzmeldern in Fluren und Treppenhäusern)
  • Einbau einer Sonnenschutzanlage

Im Zuge der Maßnahmenumsetzung wird eine Vielzahl von Nebenarbeiten anfallen. Diese Nebenarbeiten sind zwingend erforderlich, um das Ziel der energetischen Sanierung des Gebäudes erreichen zu können.

Die Hansestadt Stendal dankt Land und EU für die Unterstützung und verspricht "das schönste Theater der Altmark der Welt" umweltfreundlicher, barrierefreier und womöglich sogar noch einen Tick schöner zu machen.

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