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Kunst im öffentlichen Raum

Roland 1525

[(c): Andreas Krüger]

Am Donnerstag versammelten sich ca. 25 Personen im Musikforum Katharinenkirche, um die letzten Details für das neueste Kunstprojekt der Hansestadt Stendal festzuzurren. Mit der Aufstellung einer Gruppe von Plastiken soll unter dem Motto „Roland 1525“ ein wichtiger Moment der Stadtgeschichte in Bronze gegossen werden. Vor dem Altmärkischen Museum, passend zur Fertigstellung des grundsanierten Schadewachtens, soll künftig eine Szene dargestellt werden, die die Aufstellung der Rolandstatue auf dem Stendaler Marktplatz vor fast 500 Jahren zeigt.

Oberbürgermeister Klaus Schmotz begrüßte die Anwesenden und zeigte sich hocherfreut über die frischen künstlerischen Akzente, die in der Stadt gesetzt werden sollen. „Es ist schön zu sehen, dass nun, wo die schlimmste Phase der Pandemie überwunden scheint, wieder greifbare Kultur in unserer Stadt entsteht. Kunst im öffentlichen Raum kann man gar nicht zu viel haben.“ ist sich der Oberbürgermeister sicher.

Es folgte Michael Hentschel, Stadtmusikdirektor der Hansestadt Stendal, der von der Ideenfindung und Konzeption des Projekts berichtete. Erstmals wollte er mal etwas ohne Musik machen und nachdem er zunächst nur seiner Ehefrau von diesem Gedanken erzählte, scharrte er schließlich eine Gruppe von Menschen um sich, die die Kultur fördern wollen und sich mit der Geschichte der Hansestadt Stendal bestens auskennen. Zu Ihnen gehören Jutta Schulz, ehemalige Kunstleiterin der Musik- und Kunstschule, Gabriele Bark, Leiterin des Altmärkischen Museums, Simone Habendorf, Leiterin des Stadtarchivs und der Designer Rüdiger Laleike.

Der Rostocker Bildhauer Wolfgang Friedrich stellte daraufhin sein Werk und Schaffen vor. Er präsentierte die ersten Wachsmodelle, die für die spätere Bronzefiguren als Vorlage und Gussform dienen werden. In seinem Werk wollte er eine szenische Darstellung präsentieren, die sich an ein Bühnenstück anlehnt. Fantasievolle Details und ein lebendiges Szenenbild waren sein Ziel und schon diese Vorab-Modelle wirkten als würden sie gleich zum Leben erwachen. Der Künstler gab den Versammelten einige interessant-amüsante Einblicke in seinen kreativen Prozesses: „Die Proportionen haben ich mit Absicht ein wenig falsch dargestellt da es mir große Freude bereitet, Fehler des Modell in der finalen Ausführung zu korrigieren.“ Auf die Frage, warum der Pferdewagen von einem Ochsen gezogen wird: „Pferde sind in der Kunst viel zu überrepräsentiert. Auch die Ochsen verdienen eine gleichberechtigte Darstellung.“ Herr Friedrich zeigte sich erfreut, “…dass die Kultur in der Stadt Stendal nicht nur verwaltet, sondern durch engagierte Bürgerinnen und Bürger aktiv erweitert wird.“

Zum Abschluss unterzeichneten alle Beteiligten die finale Projektvereinbarung. Die Federführung übernimmt die Stendaler H.u.H. Kaschade Stiftung, welche zusammen mit den Initiatoren für die ordnungsgemäße Abwicklung sorgen wird.

Die Hansestadt Stendal dankt der engagierten Projektgruppe „Kunst im öffentlichen Raum“, der Kaschade-Stiftung und sämtlichen Unterstützerinnen und Förderern, die dieses Projekt möglich machen.

Bei Vertragsunterzeichnung (von links)
- Christian Müller, Geschäftsführer Kaschade-Stiftung
- Wolfgang Friedrich, Bildhauer
- Klaus Schmotz, Oberbürgermeister
- Rainer Erdmann, Vorstandsvorsitzender Kaschade-Stiftung

© Armin Fischbach E-Mail

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