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Jugend hat Zukunft im Landkreis Stendal!

[(c): KinderStärken e.V.]

Kinder haben heutzutage beruflich unheimlich viele Möglichkeiten. Oftmals wissen sie aber nicht, wie sie diese effektiv nutzen und ihren beruflichen Weg beginnen sollen. Der Landkreis Stendal wird ihnen künftig dabei helfen. Dafür haben die Agentur für Arbeit, das Jobcenter, das Jugendamt und das Amt für Wirtschaftsförderung des Landkreises gemeinsam mit Sozialverbänden und Wirtschaftsunternehmen sowie dem Ministerium für Arbeit und Soziales im Land Sachsen-Anhalt ein umfassendes Konzept für die Region entwickelt.

Finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) hat der Landkreis Stendal zusammen mit dem Land Sachsen-Anhalt ein großangelegtes Projekt gestartet. “Meine Zukunft! - Jugend + Beruf im Landkreis Stendal” begleitet junge Menschen im Alter von 9 - 14 Jahren bei ihrer Lebenswegplanung und Berufsorientierung. Die Gestaltung von Übergängen ins Erwerbssystem stellt sowohl für Kinder und Jugendliche und ihre Bezugspersonen, als auch gesamtgesellschaftlich eine große Herausforderung dar. Ziel ist es, junge Menschen nicht nur darüber zu informieren, welche Berufe es gibt. Vielmehr soll es darum gehen, die Jugendlichen zu befähigen. Sie sollen in der Lage sein, zu erkennen, wer sie sind, was sie gut können und was sie wollen. Sie sollen auch wissen, wie sie ihre Berufswahl effektiv gestalten können.

Die Zielvorgabe ist, am Ende des Projektzeitraumes etwa jedes sechste Kind der Zielgruppe im Landkreis Stendal mit dem Vorhaben erreicht zu haben. Neben jungen Menschen werden auch deren Eltern bzw. Erziehungsberechtigte unterstützt. „Was soll nur aus ihm oder ihr werden?“ ist eine Frage, die sich viele Eltern stellen. Das Projekt bietet ihnen die Möglichkeit, Unterstützung zu erhalten und sich zu befähigen, ihr Kind dabei zu stärken, sich im „Dschungel der Berufswahl“ zurecht zu finden. In der ersten Jahreshälfte 2020 wurden 10 Jugendarbeiter*innen zu Berufslots*innen fortgebildet und Kinder- und Jugendliche nach ihren konkreten Wünschen und Bedarfen zum Thema Berufsorientierung befragt.

Wichtig ist, dass die Eltern und Kinder die Bildungsangebote in ihrer direkten Umgebung haben und nicht bspw. von Seehausen nach Stendal anreisen müssen. Entsprechend ist für jede Einheitsgemeinde ein*e Berufslots*in tätig. Welche*r Projektmitarbeiter*in als Ansprechpartner*in dient, kann auch auf der Website des Landesprogramms Regionales Übergangsmanagement Sachsen-Anhalt (https://meine-zukunft.landkreis-stendal.de/machmit/) eingesehen werden.

Für das neue Schuljahr haben die Berufslots*innen interessante Aktionen für und mit den Kindern und Jugendlichen geplant. Es werden regelmäßige Angebote wie z. B. Arbeitsgruppen zur Stärkenentwicklung in Schulen und Jugendeinrichtungen oder an externen Örtlichkeiten stattfinden. Außerdem werden halbjährliche Aktionen, wie gemeinsame Ausflüge, Besuche von Messen oder das Kennenlernen von Unternehmen, Höhepunkte in der Projektarbeit bilden.

In der Folge soll das bestehende Netzwerk durch verschiedene Kooperationspartner*innen ausgeweitet werden. Geplant ist, ansässige Betriebe in den Arbeitsprozess einzubeziehen und zusätzlich ein Pat*innen-Netzwerk aus ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen aufzubauen. Letztere sollen vor allem den Kindern und Jugendlichen bei individuellen Fragen und Problemstellungen zur Seite stehen.

Im Verein KinderStärken e.V. übernehmen Jennifer Beder und Gino Krebs die Koordination des Projektes mit allen beteiligten Akteuren zusammen. Der Stendaler Verein setzt sich seit mehr als 10 Jahren für die Verbesserung der gesellschaftlichen Bedingungen für Kinder und Jugendliche auf Grundlage der UN-Kinderrechtskonvention ein.

Symbol Beschreibung Größe
PM Meine Zukunft LK Stendal
(c) Gino Krebs
0.8 MB

© Armin Fischbach E-Mail

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